Wärmebildkamera vermindert Prüfschrott und -abfälle

Aktiv-Thermografie bei der Herstellung von CFC-Platten

Materialprüfung mittels Infrarot-Thermografie spart Kosten und Zeit. Die Prüfstücke werden nicht zerstört sondern an ihnen erfolgen weitere Tests, sodass Qualitätsmängel ausgebessert werden können. Dieses Verfahren lässt sich bei einer großen Breite von Materialien nutzen. Viele völlig unterschiedliche Mängel sind detektierbar. Deshalb bietet die Wärmebildkamera für immer neue Anwendungen eine gute Lösung. Im Gegensatz zu anderen Prüfverfahren wie der Ultraschallprüfung lassen sich mit diesem Verfahren große Flächen gleichzeitig kontrollieren. Der Einsatz einer Wärmebildkamera ermöglicht auf diese Weise ein großflächiges und damit effizientes Prüfen.

Praxisbeispiele

Prüfen von Laserschweißnähten mit ImageIR® von InfraTec

Prüfen von Laserschweißnähten

Zerstörungsfreie Prüfmethoden gewinnen in der Industrie immer mehr an Bedeutung. Ein Grund dafür sind die im Vergleich zu anderen Prüfmethoden wesentlich geringeren Kosten. Als eine sehr elegante Methode ist die aktive Wärmefluss-Thermografie inzwischen als leistungsfähiges Verfahren der berührungslosen und zerstörungsfreien Prüfung von Erzeugnissen unterschiedlichster Fertigungstechnologien fest etabliert.

Einsatz der Thermografie zur Optimierung von installierten Windkraftanlagen - Bildnachweis: © visdia / Fotolia.com

Thermografie zur Optimierung von installierten Windkraftanlagen

Die zunehmende Verknappung von geeigneten Standorten für Windkraftanlagen (WKA) und der gesellschaftliche Druck auf die ungezügelte Subventionierung der Errichtung erneuerbarer Energiequellen haben in jüngster Vergangenheit Aktivitäten ausgelöst, die eine Verbesserung des Wirkungsgrades der Rotorblätter von WKA zum Ziel haben. Seit vielen Jahren wird die Thermografie bei aerodynamischen Optimierungen zur Untersuchung des Grenzschichtverhaltens an Tragflügeln verwendet.

Qualitätssicherung an Turbinenschaufeln

Thermografie in der Qualitätssicherung

Gas- und Dampfturbinenkraftwerke der SIEMENS AG sind heute mehr denn je komplexe High-tech Produkte. Sie gewährleisten weltweit eine kontinuierliche und zuverlässige Energieversorgung von Industrie und Bevölkerung, wobei sie die fossilen Energieträger hocheffizient und damit besonders umweltschonend nutzen. Um dies zu ermöglichen, ist die höchste Qualität jeder einzelnen Komponente unabdingbar. Stark beanspruchte Teile wie die Turbinenschaufeln werden daher mit modernster zerstörungsfreier Prüftechnik getestet, wie z. B. mit der Thermografie.

Passive Thermografie und aktive Wärmefluss-Thermografie finden Fehler

Wesentliche Unterschiede im Einsatz der Thermografie in der Materialprüfung ergeben sich aus der Grundlage, aus denen die gemessenen Temperaturverteilungen resultieren. Zum einen können sie aus einem Wärmeeintrag in das Prüfstück direkt im Produktionsprozess herrühren. In diesem Fall spricht man von passiver Thermografie. Zum anderen kann ein Wärmestrom im Prüfstück durch einen externen Energieeintrag hervorgerufen werden. Wird zum Beispiel mittels Blitzlampe oder Halogenstrahler eine Erwärmung des Prüfstücks erzielt und dann mit der Wärmebildkamera gemessen, handelt es sich um eine aktive Wärmefluss-Thermografie.

Belastungstest an einer LKW-Achse mittels Thermografie
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InfraTec GmbH
Infrarotsensorik und Messtechnik
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Lock-in Thermografie in Softwarepaket IRBIS® 3 integriert

Thermografie-Aufnahme eines Material-Belastungstests

Play

Die aktive Wärmefluss-Thermografie mit einer Wärmebildkamera kann durch eine pulsierende Anregung des Prüfstücks noch genauer Fehlstellen detektieren. Dadurch ist es sogar möglich, Fehler aufzudecken, die sich in tieferen Schichten befinden. Derartige spezielle Auswertealgorithmen wie die Lock-in Thermografie sind schon als Modul in der Thermografie-Software IRBIS® 3 integriert. Ihre Anpassung an die konkrete Applikation kann einfach und schnell erfolgen. InfraTec kann eine solche Anpassung ihrer Wärmebildkamera auch kundenspezifisch vornehmen und damit eine komplette Thermografie-Testlösung anbieten.

Wärmebildkameras für die Werkstoffprüfung